Heute gibt es einen Gastartikel von mir auf dem Blog der quâtspreche. Der Artikel soll Teil einer kleinen dreiteiligen Serie werden. Im ersten Beitrag gebe ich einen Überblick über die Geschichte Würzburgs im Mittelalter.

Vielen Dank an Lisa vom quâtspreche, dass sie meinen Beitrag veröffentlicht hat!

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Die Nacht wirkte im Mittelalter sehr viel eindrucksvoller auf die Menschen als heute, wo elektrische Beleuchtung allgegenwärtig ist. In unserer Zeit ist es nachts in den Städten so hell, dass es kaum möglich ist, den Sternenhimmel zu beobachten – im Mittelalter hingegen herrschte in der Nacht noch wirklich Dunkelheit. Die Landschaft war viel dünner besiedelt als heute und zu einem großen Teil mit Wald bedeckt. Licht in Form von Kerzen, Öllampen, Kienspänen, dem Herdfeuer etc. beleuchtete nur einen kleinen Bereich, kostete Geld und war mit Brandgefahr verbunden. Die Dunkelheit der Nacht erschien den Menschen deshalb undurchdringlich und bedrohlich. ...weiterlesen "Die Nacht im Mittelalter"

Das Königsgeschlecht der Karolinger wurde nach Karl dem Großen (747-814) benannt. Der Ursprung der Karolinger liegt in den Familien der Pippiniden und Arnulfinger. Die mächtigsten Pippiniden waren Hausmeier (d.h. hohe Beamte) der Könige aus dem Geschlecht der Merowinger, die zuvor das Frankenreich regiert hatten. Die Arnulfinger sind Nachkommen des Bischofs Arnulf von Metz, die sich durch Heirat mit den Pippiniden verbanden. ...weiterlesen "Von den Merowingern zu den Karolingern"