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Das Siedlungsgebiet der Slawen reichte im Mittelalter von der Adria bis zur Ostsee. Dies ist unter anderem durch archäologische Quellen belegt. Seit der zweiten Hälfte des 7. Jh. sind in der Region zwischen Elbe und Oder slawische Burgen nachweisbar. Die slawische Besiedlung lässt sich aber vor allem an den slawischen Ortsnamen erkennen, die im deutschen Sprachraum weit verbreitet sind. Die meisten Ortsnamen wurden im Laufe der Jahrhunderte eingedeutscht, aber ihr slawischer Ursprung ist häufig noch gut zu erkennen. Typische Endungen slawischer Ortsnamen sind z.B. -itz, -in und -ow. Besonders die östlichen deutschen Bundesländern sind durch slawische Ortsnamen geprägt, dort sind 60 % der Ortsnamen slawischer Herkunft. Auch im Hannoverschen Wendland, im Nordosten Bayerns (vor allem Oberfranken und Oberpfalz) und in Österreich treten slawische Ortsnamen auf. ...weiterlesen "Slawen im deutschen Sprachraum"

Vor einiger Zeit habe ich Freunde in Harsefeld besucht, einem Flecken* im Kreis Stade in Niedersachsen. Der Namensbestandteil „Harse“ kommt vom altsächsischen horsa oder hers, also „Pferd".

Altsächsisch? Ja, denn im heutigen Niedersachsen lebte der germanische Stamm der Sachsen, der um 800 von Karl dem Großen unterworfen und ins Frankenreich eingegliedert worden war. ...weiterlesen "Harsefeld (Niedersachsen) im Mittelalter"

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