Das Königsgeschlecht der Karolinger wurde nach Karl dem Großen (747-814) benannt. Der Ursprung der Karolinger liegt in den Familien der Pippiniden und Arnulfinger. Die mächtigsten Pippiniden waren Hausmeier (d.h. hohe Beamte) der Könige aus dem Geschlecht der Merowinger, die zuvor das Frankenreich regiert hatten. Die Arnulfinger sind Nachkommen des Bischofs Arnulf von Metz, die sich durch Heirat mit den Pippiniden verbanden. ...weiterlesen "Von den Merowingern zu den Karolingern"

Die Merowinger sind das älteste Königsgeschlecht der Franken. Als Stammvater der Merowinger gilt der sagenhafte König Merowech. Der erfolgreichste Merowinger war Chlodwig, der von 482 bis 511 herrschte und ein Reich schuf, das trotz mehrerer Teilungen die Jahrhunderte überdauern sollte. Mit seinem Übertritt zum Katholizismus sorgte Chlodwig für eine Annäherung verschiedener Bevölkerungsgruppen und somit für Stabilität im Reich. Ab 639 kam es allmählich zum Niedergang der Merowinger und die Hausmeier aus dem Geschlecht der Pippiniden etablierten sich als Herrscher, die später nach Karl dem Großen Karolinger genannt wurden. ...weiterlesen "Die Merowinger und ihre Herrschaft über das Frankenreich"